Poslední vydání / Last update 15.11.2003

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INNSBRUCKER   FESTWOCHEN

13. 7. - 28. 8. 2004

 

 

Von Macht und Korruption, von leidenschaftlichem Ehrgeiz und Untergang erzählen die beiden Opern der 28. Innsbrucker Festwochen anhand zweier Kapitel der römischen Geschichte. Festwochenchef René Jacobs stellt mit dem seinerzeit nie aufgeführten "Eliogabalo" von Francesco Cavalli eine echte Neuentdeckung vor. Die Produktion führt das Publikum in die Tage des späten Kaiserreichs.
Heliogabalus wird 218 aus der Peripherie des Weltreichs auf den Thron gehoben und ist für nur vier Jahre der mächtigste Mann der antiken Welt - und zugleich eine der schillerndsten Persönlichkeiten der römischen Geschichte. Cavallis Oper schildert seine letzten Tage: Gier, Verrat und Verführung - als selbst die Liebe unter seinen Händen zum bloßen Instrument der Machtausübung gerinnt, plant die Leibwache ein unerhörtes Attentat auf ihren Kaiser.
Eine Entsprechung der luxuriösen Atmosphäre spiegelt sich auch in der Innsbrucker Realisierung der Oper wieder: für die Kostüme konnte der für seine extravaganten Schöpfungen bekannte Pariser Edel-Couturier Christian Lacroix gewonnen werden.

Dasselbe Libretto wie später Georg Friedrich Händel vertonte Antonio Sartorio mit seinem "Giulio Cesare in Egitto". Im Mittelpunkt steht das Zusammentreffen Cäsars mit Cleopatra vor der exotischen Kulisse Ägyptens. Doch die Ränke ihres machthungrigen Bruders Ptolemäus werfen drohende Schatten. Ein Krieg entbrennt, und Cäsar sieht sich hilflos inmitten der politischen Interessen gefangen. Da kommt ihm Rettung von unerwarteter Seite: der Sohn seines Erzfeindes Pompejus hat Ptolemäus, dem Mörder seines Vaters, Rache geschworen.
Musikalisch ist Sartorios Werk ein Filetstück aus der glanzvollen Epoche der venezianischen Oper. Dirigent dieser Produktion ist der Jungstar Attilio Cremonesi.

Die 28. Innsbrucker Festwochen 13. bis 28. August 2004 stehen auch 2004 wieder für den höchsten Genuss Alter Musik: mitreißende Interpretationen internationaler Künstler an historischen Orten der Tiroler Landeshauptstadt, wie dem Spanischen Saal in Schloss Ambras oder der barocken Stiftskirche Wilten. So erfährt jeder musikalische Kontext seine lokale Entsprechung. Die Verwendung rein historischen Instrumentariums und zeitgenössischer Spieltechniken sind dabei ein selbstverständliches Markenzeichen.

Freitag 13., Samstag 14., Montag 16. August 2004, 18:30 Uhr, Tiroler Landestheater  Eliogabalo

Mittwoch 25., Donnerstag 26., Samstag 28. August 2004, 18:30 Uhr, Tiroler Landestheater  Giulio Cesare in Egitto

 

 

 

Die Konzerte der 28. Innsbrucker Festwochen stellen neben den großen Opern ganz bewusst die Klangfarbe als Qualität in den Mittelpunkt. Die virtuosen Möglichkeiten des Solospiels lassen Konzerte mit dem Cellisten Jaap ter Linden und dem Lautenisten Paul O'Dette erfahren. Ausgangspunkt dabei ist immer der Tanz: vom 16. Jahrhundert mit kontrapunktischem Raffinement auf das vielstimmige Zupfinstrument übertragen, genießt ihn zuletzt das Zeitalter Bachs als subtile Kammermusik von meditativem Charakter.
Die Mischung der Palette ruft schillernde Reflexe hervor. In der Kombination zum Trio bewährt sich die Sehnsucht der Wiener Klassiker nach Ausgeglichenheit und Sanglichkeit. Als Klassiker der Alten Musik können die Interpreten gelten: Elisabeth Wallfisch, Jaap ter Linden und Ronald Brautigam.
Die Klangfarbe der Stimme weiß sie mühelos und charmant einzusetzen: mit einem Recital führt die Sopranistin Rosemary Joshua, die in Innsbruck schon als Händels Semele zu Gast war, das Publikum in ihre englische Heimat. Eine ganz eigene Stimmlage ist Gegenstand einer besonderen Veranstaltung: der Diskussionsabend mit anschließendem Nachtkonzert auf der historischen Ebertorgel der Hofkirche geht dem Faszinosum des Androgynen im Barockgesang nach. Denn keine Stimmlage erhitzt bis heute so sehr bis heute die Gemüter wie Sopran- und Altregister der Männer.
Das ganze Spektrum der menschlichen Stimmen decken die beiden großen Chorkonzerte ab: Innsbrucks heimlicher Star Dominique Visse ruft sein Ensemble Clément Janequin mit Pierre de La Rues Messe "Der Mann im Harnisch" zu den Waffen. Eine französische Chanson - ein wahrer Schlachtruf - liegt ihr musikalisch zugrunde. Paul van Nevel und das Huelgas Ensemble füllen den Innsbrucker Dom mit Klang von Alfonso Ferrabosco I.
Die Konzerte der 28. Innsbrucker Festwochen stehen auch 2004 wieder für den höchsten Genuss Alter Musik: mitreißende Interpretationen internationaler Künstler an historischen Orten der Tiroler Landeshauptstadt, wie dem Spanischen Saal in Schloss Ambras oder der barocken Stiftskirche Wilten. So erfährt jeder musikalische Kontext seine lokale Entsprechung. Die Verwendung rein historischen Instrumentariums und zeitgenössischer Spieltechniken sind dabei ein selbstverständliches Markenzeichen.

15. August, Schloss Ambras und Park Ambras, 15 Uhr, (Eintritt frei) Renessaincefest

17. August, Spanischer Saal, Schloss Ambras, 20 Uhr Die Stimme Englands

18. August, Spanischer Saal, Schloss Ambras, 20 Uhr Lautenklänge

19. August, Ferdinandeum, 19 Uhr  Hinter den Kulissen

19. August, Hofkirche, 21:30 Uhr Nachtmusik auf der Ebertorgel

20. August, Stiftskirche Wilten, 20 Uhr Der Mann im Harnisch

21. August, Spanischer Saal, Schloss Ambras, 20 Uhr Klassische Klaviertrios

22. August, Spanischer Saal, Schloss Ambras, 20 Uhr Abendliche Andacht mit Bach

24. August, Dom zu St. Jakob, 20 Uhr Lamentationen

27. August, Innsbrucker Altstadt, 19 UhrFlanieren mit der Sommerakademie

 

 

 

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