Dorf Dobrá Voda

Die im Jahre 1698 entdecket Heilquelle gab den Ansporn zur Enstehung von Gutwasser ( Dobrá Voda ). Kurz nach der Entedeckung wird die Quelle zum Wallfahrtsort und so lies Karl Buquoy an der Stelle des ursprunglichen Kapellchens, genaus dort, wo der Brunnen dem Boden entspringt, die Kirche der Jungfrau Maria errichten. Der Bau wurde im Jahre 1708 eingeleitet und die Kirche im Jahre 1715  beendet. Die Kirche wurde im Barockstil errichtet und bildet der ganzen Umgebung eine Dominante. Schon aus einer grosen Entfernung sehen wir zwei der Turme gemeinsam mit dem Giebel und einer kleine Kuppel in der Mitte. An die Front der Kirche knupft eine zweiarminge Treppe an, darunter die Quelle mit Heilwasser. Die fullt einen Behelter aus Stein in der Mitte einer dreiteligen Kapelle und wird in zwei ausere Brunnen abgeleitet. Die Kapelle ist von einem reich geschmuckten Metallgitter abgeschlossen mit dem Motiv von Eichenblattern, Stolz der Kirche ist der herrrliche vergoldete Hauptaltar, gegenuber stehlt eine mit goldenen Ornamenten verzierte Orgel.

Im Verlaufe ihrer Existenz erfuhr die Kirche zwei grose Reparaturen. Die erste wurde verwirklicht auf Kosten der Grafin Philipine Buquoy im Jahre 1888 und die zweite verlief in den Jahren 1987 - 1992, Ein bedeutender Tag war der Zwofte August 1995, als im Verlaufe einer grosen Felichkeit zwei neue Glocken eingewweiht wurden, ein Geschenk der Frau Berta J. Koppelhuber aus Deutschland. Die Tradition der Wallfahrten zur Kirche in Gutwasser ( Dobrá Voda), die von Glaubigen aus Bohmen besucht wurde, wurde gewaltsam in den 50. Jahren unterbrochen durch den Eingriff des Kommunistischen Regimes gegen die Kirchen und Kloster. In der Gegenwart kehren aber die Glaubigen nach Gutwasser ( Dobrá Voda ) zuruck als Bezeugung dessen, das selbst die Misgunst der Machtigen aus den Gedachtnis der Menschen nicht die Erinnerung an einen so bedeutenden Ort streichen konnte, wie es diese herrliche Kirche zweifellos ist.