Dorf Hojná Voda

Die Gemeinde Heilbrunn (Hojná Voda), ursprunglich genannt Vilémova hora '(Wilhemsberg), wird zwar erst im Jahre 1553 erwahnt, aber das Gebiet war schon in der Urzeit von Kelten besidelt gewesen, Dichte Walder und Forste bildeten die naturliche sudliche Grenze zwischen Bohmen und Ober- und Niderostereich, sie durchschnitt die alten Landesstrasen und verband so beibe Lander. Eine umfangreiche Besiedlung und das Aufbluhen fur diesen Winkel bedeutete im 12.Jahrhundert derEinzug der Herren von der Rose, die fur ganze 400 Jahre Sudbehmen beherrschten. Einen Umschwung fur die kleine Gemeinde Heilbrunn bedeutete aber im Jahr 1564 die Entdeckung einer Heilquelle, Diese historische Begebenheit verzeichnete im Labenslauf des Wihelm von Rosenberg der Archivar Václav Březan. Wilhelm von Rosenberg veranderte die Gemeinde in einkleines Bad selbst Herr Wihelm und sein jungerer Bruder Peter Wok nutzten dann die Wirkung deřr hiesigen Quellen Haufig aus. Die Tradition blieb erhalten wenn im 17 Jahrhundert das alte Geschlecht der Herren von der Rose von den Buquoys abgelost wurde, die franzosischer Herkunft waren.

Die Entdeckung einer neuen Quelle von Heilwasser im Jahre 1698 am nordostlichen Abhang der Kraví hora bedeutete fur Heilbrunn als Bad den Beginn seines Einganges. Es etstand eine neue Ansiedlung und ein neues Bad Gutwasser ( Dobrá Voda). Das Gebiet lebte aber nicht nur vom Badwesen, bis heute noch findet man in der nachsten Umgebung Fusstapfen der Holzfallertatigkeit, die Holzfaller hier im 18. Jaherhundert Holz fur den Bau von Flosen und beforderten es auf Bergflusschen hinunter ins Tal. So zum Beispiel anstanden die Ansiedlungen Zlatá Ktiš, Lukov und Nové Hutě. In der unweiten Gemeinde Staré Hutě stand schon unter den Rosenberg eine Glashutte und das bohmische Glas wurde hier im 18. Jahrhundert unter den Buquoys in der Ansiedlung Mlýnský Vrch hergestellt.Mit dem Nameen dieses altfranzosischen Adels ist auch das Entstehen der beiden unweiten Urwalder verbunden. Im Jahre 1838 grundete Georg Buquoy zum Zweck der Erhaltung der ursprunglichen naturlichen Bewaldung, charakteristisch fur das boh,isch-osterreichische Grenzgebiet, den Sophienurwald und den Urwald Heilbrunn.

Selbst die Gemeinde Heilbrunn ( Hojná Voda ) lieght verborgen in einem Tal, das von drei Seiten umgeben von bedeutenden Bergen der Gratzener Berge ( Novohradské Hory ). Der Berg Vysoká ( 1034m ) birgtauf seinem Gipfel eine kluftige Hohle und unweit vom hochsten Punkt entspringt der Flus Strobnitz ( Stropnice ) Ahnlich wie auf den beiden anderen Gipfeln und beim Aufstieg auf den Berg Vysoká entdecken sie Felslockstrome und Felsengebilde, die durch Verwitterung enstanden sind. Der Berg Kraví hora hat ein Granitgebilde auf dem Gipfel, wegen seines verwunderlichen Aussehens nennt man es "der Kopf Napoleons". Die dritte Dominante, der Berg Kuní Hora, hat zwei Gipfel ( 825 m und 920 m ) und an der Ferse konnen sie sich ein steinernes Meer ansehen. Markierte Wanderwege fuhren sie sicher durch die Gegend mitt diesen Besonderheiten.