Ketzerische Physik

( Vorschläge zur Definition physikalischer Begriffe und Konstanten )

© 2006, Heinrich Katscher, Prag

revidiert 09. 2008



Einleitung



Physik ist die auf langjährige Erfahrungen gestützte Beschreibung erkannter Naturerscheinungen. Sie beschreibt das Verhalten von aus Raumelementen bestehenden räumlicher Gebilde im Raum, der in seiner Gesamtheit das Universum bildet.

Räumliche Gebilde interagieren über Raumelemente hinweg mit einander undmit dem Raum in seiner Gesamtheit.

Jedes räumliche Gebilde als Resultat der Interaktion mi anderen räumlichen Gebilden hat eine Vergangenheit und ist durch einen JETZT-Zustand charakterisiert und hat eine voraussehbare Zukunft. Den JETZT-Zustand kann man als Raumpunkt betrachten, der die Vergangenheit mit der Zukunft verknüpft und die gemeinsame Spitze eines Doppelkegels bildet. 



Wer sich für Physik interessiert, stößt in der Literatur und im Web regelmäßig auf eine beschränkte Anzahl von Namen, Theorien, Gesetzen , Lehren. und Erklärungen, die bis zum Überdruß zitiert, erklärt, kommentiert, erweitert und kombiniert werden. Manche von diesen beruhen jedoch auf Voraussetzungen , Annahmen und Vermutungen, die bis heute nicht bestätigt werden konnten, im Verlauf der Zeit jedoch bis zu Dogmen erhoben wurden. Dies degradiert die Physik zu einer auf zählebigen Irrtümern beruhenden Pseudowissenschaft., die von unantastbaren Autoritäten gestützt, erhalten und gelehrt wird. Alle von empirischen Erfahrungen abgeleiteten Gesetze, denen keine Kenntnis ihres Herkommens zugrunde liegen und die nicht im Stande sind, Fragen nach dem WAS, WIE und WARUM zu beantworten, sind daher verdächtig, blosse Dogmen zu sein, vor allem dann, wenn sie unbegründete Naturkonstanten benötigen, um physikalische Ungereimtheiten zu Gleichheiten machen.



Statistisch gesehen könnte die Fachliteratur konziser und übersichtlicher sein , wenn die P.T. Autoren Bekanntes nicht dauernd wiederholen würden, sondern dem präsentierten Stoff kritisch entgegen treten und angeben würden, was von ihrem Standpunkt aus als richtig, falsch oder fraghaft ist, bzw. was sie als neu und erwägenswert ansehen. Statt dessen schwören sie auf die Bibel, ohne sie zu kennen. Sie schwören auf Namen,  wie z.B. Kant, Nietsche, Newton, Einstein, Friedmann, usw.. ohne ihre Arbeiten gelesen zu haben. Sie zitieren sie dauernd, ohne ihre Werke studiert zu haben. Wer von ihnen hat ihre Lehren verstanden;? Die meisten berufen sich auf diese Autoritöten nur, um sie zu eigenen Zwecken zu mißbrauchen.

In dieser Arbeit will ich versuchen, auf physikalische Ungereimtheiten aufmerksam zu machen, auf die ich im Verlauf der Jahre gestossen bin, erkannte Unklarheiten zu beseitigen und zum besseren Verständnis physikalischer Begriffe beizutragen. Deshalb ist diese Arbeit kein Lehrbuch, sondern derzeit nur eine Sammlung unsystematisch zusammengestoppelter Themen. Auch Autoritäten werde ich nur ausnahmsweise zitieren , vor allem beim Kommentieren ihrer Aussagen und dabi meine Meinung präsentieren, die ich anderen Meinungen gegenüber stellen werde.



Masse und Menge



Masse ist laut „Wikipedia“ Ursache der Trägheit und der Gravitation und damit ein Sammelbegriff, der einzeln und mit Beiworten sowohl Realitäten, als auch ihre Eigenschaften bezeichnet. Als Homonym ist der Massebegriff undefinierbar, was den Schluss prädestiniert, dass es am besten wäre, ihn nicht zu verwenden, zu umgehen oder auszumerzen. Das Wort Menge dagegen, das den physischen Massebegriff impliziert, bezeichnet eine bestimmte oder unbestimmte Anzahl realer oder ideeller Einheiten und ist daher geeignet, auch physische Körper als Objekte oder Aktoren eindeutig zu definieren. Auch Körpermengen sind räumliche Einheiten,sofern sie durch eine integrale Hüllfläche vom gleich gearteten Aussenraum getrennt sind.

Physische Körper sind begrenzte räumliche Gebilde, die durch geschlossene Hüllflächen von dem sie umgebenden unbegrenzten Aussenraum getrennt sind. Das Wesen der Räume beschreiben derzeit nur Theorien und Spekulationen, die unbewiesen sind. Der Autor dieser Arbeit setzt voraus, dass nicht nur physische Körper, sondern auch der sie umgebende Raum aus gleichartigen, elementaren Bausteinen bestehen, die materieller Natur sind...

Mengen physischer Elementarkörper werden derzeit in Kilogramm gemessen. Diese Massen- bzw. Mengeneinheit ist die einzige Basiseinheit des internationalen Einheitensystems SI,die heute noch durch das in Sévres bei Paris aufbewahrte, aus einem walzenförmigen Platin-Iridium-Körper bestehende Ur-Kilogramm dargestellt bzw. definiert ist. Die Kopien dieses Prototyps, die als Kilogramm-Etalone in nationalen Metrologie-Instituten aufbewahrt sind, unterscheiden sich zwar nur wenig vom Prototyp, unterliegen jedoch, ähnlich wie dieses, zeitlichen Änderungen, was zu Bestrebungen führt, die Massen- bzw. Mengeneinheit verlässlicher zu realisieren.



Die hier vorgeschlagene MASSENGRÖSSE-Bestimmung durch eine STOFFMENGEN - Bestimmung zu ersetzen, wurde durch die 14.Generalkonferenz für Masse und Gewichte (CGPM) aus dem Jahre 1971 ermöglicht, die den Entschluss fasste, die physikalisch-chemische Maßeinheit Mol als siebente Basiseinheit in in das internationale Einheitensystem SI aufzunehmen . Wir werden sie auf die Mengeneinheit Kilogramm beziehen, die im Prinzip einer durch die Avogadrokonstante NA = 6,022 121 5 E26 kMol-1 bestimmten Anzahl von Nukleonen entspricht. Die Atome des deklaratorischen 12C – Isotops enthalten nämlich 12 Nukleonen, sodass 1 kMol der 12C – Atome 12 NA Nukleonen enthält und 12 kg wiegt. Allgemein enthält 1 kMol eines beliebigen chemischen Elements AX , das die Nukleon- bzw. Massezahl A hat, A NA Nukleonen und wiegt A kg . Das Massenmengensymbol „M kg“ bestimmt daher das M-fache der Avogadrokonstante NA und damit die Gesamtzahl M NA der in einem Körper enthaltenen Nukleonen .


Anmerkung:

Die Avogadrokonstante wird als Naturkonstante deklariert, ist jedoch nur eine international vereinbarte Mengenangabe. Sie bestimmt homogene, aus Nukleonen bestehende Partikelmengen (Ionen,Atomen , Molekülen, Molekülketten ), kann jedoch auch auf ihre realen bzw. hypothetischen Konstituenten bezogen werden (Axionen, Higgsteilchen, Quarks u.a.)


Zählungen an hochreinen 28Si-Kristallen, die an der PTB durchgeführt wurden, ergaben eineAvogadrozahl NA = 6,022 135 4 E26 kMol-1,

die kleiner als der Wert der international vereinbarten Avogadrokonstante ist. Dies verunsichert den Zahlenwert dieser „Naturkonstante“ und führt zur Einsicht, dass es : verfehlt und unzweckmässig ist, die Genauigkeitsangabe unsicherer Zahlen höher als unumgänglich nötig zu treiben.

Die gleiche Erkenntnis bieten die Nukleonmassen chemischer Elemente, wie aus folgender Tabelle ersichtlich ist:

Stoffart

Molmasse

mn ( AX ) kg

Nukleonmasse

mn ( AX ) / A NA

Nukkleon 1n

1,000 00

1,660 58 E-27

Kohlenstoff 12C

12,003 88

1,661 12 E-27

Silicium 28Si

27,987 27

1,659 82 E-27



Die Tabelle zeigt, dass die Nukleonmasse beim Kohlenstoff-Isotop 12C grösser und beim Silicium-Isotop 28Si kleiner als die der Avogadrokonstante NA entsprechende Nukleonmasse 1n ist., was die Genauigkeit aller Nukleonmassenwerte fragwürdig macht. Weil jedoch dier Isotopen aller chemischen Elemente ganzzahlige Nukleon- bzw. Massezahlen und ganzzahlige Kernladungs- bzw. Ordnungszahlen haben, während Isotopengemische irrationale Molmassenwerte haben, scheint es zweckdienlicher sein, Köper als Teilchenmengen zu behandeln, die aus kMol-Einheiten bestehen und die kg - Einheit NA Nukleonen zuzuweisen, die als 1 kMol freier Nukleonen die Volumeneinheit 1 m³ füllen.



Nukleonenmenge und Körpervolumen

Die Avogadrokonstante ermöglicht, die in eiem physischen Körper enthaltene Nukleonenmenge nicht nur in kMol-Einheiten, sondern auch in kg-Einheiten anzugeben, wobei der Wert der von dieser Konstante abgeleiteten Nukleonen - Normmasse

mn = 1 kg / NA = 1,660 58 E-27 kg

nebenbei auch ein gleich grosses , von der Volumeneinheit m³ abgeleitetes Partikel - Normvolumen

vnorm = 1 m³ / NA = 1,660 58 E-27 m³

definiert, das Molekülen, Atomen, Elektronen oder anderen Elementarteilchen zugeordnet werden kann.


Die Massenmengenangabe M bedeutet demnach, dass M NA Nukleonen deines physischen Körpers ein gleich grosses Normvolumen der Grösse Vnorm = M NA / NA = M m³ ≡ M kg zugewiesen wird.. Das Symbol der Volumeinheit wird dadurch mit dem Symbol der Masseeinheit kg identifiziert, sodass das für das Normvolumen eines Körpers benützte Grössensymbol Vnorm = M kg die traditionelle Körpermassenangabe uneingeschränkt ersetzen kann. Das tatsächliche, durch Atomverbindungen und Umwelteinflüsse bedingte und Körpervolumen V, das ebenfalls in gemessen wird, hat jedoch meistens einen anderen Wert, wobei der Quotient


Vnorm / V = M / V = ρ


als dimensionslose Nukleon-Packungsdichte ρ die gleiche Bedeutung hat wie die traditionelle , in kg / m³ gemessene Stoffdichte ρ = M / V .


Diese bisher unbeachtet gebliebene Erkenntnis folgert aus dem Avogadroschen Gesetz, laut dem (ideale) Gase verschiedener Struktur , (Atome, Moleküle, andere Stoffverbindungen), unter gleichen äusseren Bedingungen ( Druck, Temperatur) das gleiche Molvolumen

VkMol = 22,41 m3 / kMol

einnehmen. Auf 1 m³ entfällt daher eine der Löschmidtschen Zahl NL = NA / 22,41 = 2,687 E25 entsprechende Elementarteilchenmenge, unabhängig davon, aus wieviel Nukleonen A das Elemdentarteilchen besteht. Auch bei den 1 Nukleon enthaltenden Wasserstoffatomen nimmt 1 kMol 1H1 unter normalen Bedingungen das Raumvolumen

vn = 1 / NL A = 3,372E-26 m³

ein, das 22,41 mal grösser ist als das Nukleonen-Normvolumen. vnorm . Weil sich jedoch dieser dem Nukleon zur Verfügung stehende Raum durch die Nukleon- bzw. Massezahl A oder durch die Konsistenz verschiedener Stoffe beeinflusst ist,kann man die Packungsdichte der Nukleonen in beliebigen Stoffen allgemein durch das Gerösxsenverhältnis zweier Voluminas


vnorm / vn = Vnorm / V = ρ = M / V = A NA mn / V


ausdrücken und die Avogadrozahl NA, die Loschmidtzahl NL, sowie das kMol-Normvolumen Vnorm mit einer Verhältniszahl ρ in Verbindung setzen, die der bisher in kg / m³ angegebenen Stoffdichte ρ entspricht, die in chemisch-physikalischen Stoffen auftretenden Atombindungskräfte jedoch plausibler charakterisiert als dere traditionelle Quotient aus Masse M und Volumen V. Diese Tatsache wurde meines Wissens nach explizit noch nirgends erwähnt.



Körpervolumen und Körperaktivität



Das Volumen eines Körpers ist ein von einer Hüllfläche umschlossenes Raumgebiet, dessen Inhalt zu bestimmen sehr kompliziert sein kann, vor allem dann, wenn er unregelmässig gestaltet ist. Diese Tatsache straft die Behauptung Lüge, das Volumen eines Körpers sei das Produkt dreier orthogonaler Längen. Voluminas sind nämlich nur numerische Daten, die einen Ersatzkörper charakterisieren, die jedoch keinen Rückschluss auf die tatsächliche Form und Gestalt des Körpers zulassen. Nachfolgend wird gezeigt, dass es zweckmässig sein kann, die Voluminas V der Körper Kugeln oder Würfel zuzuweisen wählen und diese durch ihren Durchmesser Dv = ( 6 V / π ) 1/3 oder einfacher durch ihre Seitenlänge Lv = V1/3 zu charakterisieren. Deren zweite Potenzen Fv= π Dv2 oder Fv = Dv2, die sich njur durch den Faktor π unterscheiden, bestimmen ihre kleinsten Hüllflächen, während ihre dritte Potenz V = 6 Rv3/ π den tatsächlichen Rauminhalt V beider Körper charakterisieren.



Statisch gesehen scheint dieser Vorschlag die Volumenbestimmung zu komplizieren. Da jedoch die Körper keines statischen, sondern dynamissche Gebilde sind, deren Querschnitts- oder Hüllflächen mit der Umfangsgeschwindigkeit v = π Dv / T um ihre Symmetrieachse rotieren., kann man einer Ersatzkugel den Drehimpuls

I r = Rv × v = π Rv Dv / T = 2 π Rv2

zuschreiben, dessen Dimension m2 s-1 ihm den Charakter einer Flächengeschwindigkeit .erteilt

Wenn man weiters die Energie E eines Körpers M nicht als autonome physikalische Grösse ansieht, sondern sie der Formel E = M v2 entsprechend als dem Quadratwert seiner Geschwindigkeit proportional definiert, entspricht dem Drehimpuls eine Rotationsenergie

A r = Rv v2 = 4 п2 Rv3 / T2

deren Dimension m3 s-2 der aus der Astronomie bekannten heliozentrischen oder geozentrischen Gravitationskonstante entspricht. Wir werden die von der Umlaufgeschwindigkeit v und dem beschleunigend wirkenden Geschwindigkeitsgradienten a abhängige Grösse

Ar = Rv3 / T2 = v2 Rv = a Rv2

nachfolgend Aktivität nennen, weil sie als Einwirkung eines Körpers auf den seine Hüllfläche umgebenden Aussenraum betrachtet werden muss. Diese Behauptung folgert aus der Tatsache, dass die (der geozentrischen Gravitationskonstante gleichende) Erdaktivität

Ae = 3,99E14 m3s-2 am Äquator die 1. kosmische Geschwindigkeit

v1k = (Ae / R) ½ = (3,99E14 / 6,38E6)½ = 7908 ...m s-1

hervorruft und mit der Entfernung R ( ! ) absinkt. Die kosmischen Gechwindigkeiten scheinen jedoch allgemein Funktionen der Rotationsgeschwindigkeit ve und des linearen Nukleonen-Füllfaktor ρe1/3 zu sein, weil ihr Produkt

v1k ≈ ve ρe1/3 = = ve ( Me / Ve)1/3 = 464 ( 5,97E24 / ( (4п/3) 6,38E63 )1/3 = 8185 ... m s-1

nur um 3% vom nominellen Wert der 1. kosmischen Geschwindigkeit abweicht und auch die bis zu doppelt so grosse Fluchtgeschwindigkeit v2k von der Erdoberfläche bestimmen kann..



Körpervolumen und elektrische Ladung



Die Gleichsetzung des Newtonschen und des Coulombschen Kraftgesetzes ergibt zwischen den mechanischen Massen M und den elektrischen Ladungen Q die Beziehung

G M1 M2 / D2 = Q1 Q2 / ε D2

aus der nach Zusammenschluss der Gravitationskonstante G und der Dielektrizitätskonstante ε für gleiche Massen (Voluminas) M und gleiche Ladungen Q die Beziehung

M (G ε)1/2 = Q

abgeleitet werden kann. Dieser Beziehung nach sollte die Konstante (G ε)1/2 die direkte Umrechnung der Masseeinheit Kilogramm ( kg ) in die Ladungseinheit Coulomb ( C ) und zurück ermöglichen. Diese Annahme bestätigt die Dimensionsanalyse dieser Konstanten, weil das Produkt [(m³ kg-1s-2)•( m-3kg-1s2C2)]1/2 gekürzt [C kg-1] ergibt. Ihre Anordnung links oder rechts vom Gleichheitszeichen erteilt daher der obigen Beziehung entweder eine mechanische oder eine elektrische Bedeutung und indiziert eine bisher unbekannte physikalische Beziehung zwischen der mechanischen Masse und der elektrischen Ladung, die wir nachstehend suchen wollen:


Der Wurzelwert der Konstanten (G ε)1/2 = 2,43E-11 (C kg-1) unterscheidet sich sowohl Wert der Newtonschen Gravitationskonstanten G = 6,67E-11 (m3 kg-1s-2),  als auch von dem  der Dielektrizitätskonsten ε = 4π 8,85E-12 =  (m-3kg-1 s4A2) um den Faktor ± 3 . Diese Erkenntnis bekräftigt die obige Vermutung und zeigt, dass es möglich wäre, die empirischen Konsxtanten, G und ε durch die Doppeklkonstante


(G ε)1/2 = 2,43 E-11

zu ersetzen .


Die Gleichung M = Q / (G ε)1/2 ist mit annehmbaren Werten von M und Q plausibel nicht realisierbar. Für die elektrische Elementarladung qe = 1,60 E-19 C z.B. ergibt sie nämlich einen Massewert Mqe = 6,58 E-9 kg, der die bekannte, jedoch seit ihrer Erfindung unerklärbare Planckmasse MPl = (h c / G )1/2 = 5,45E-8 kg um 1 Potenz überhöht. Die inverse Gleichung Q = M (G ε)1/2 dagegen liefert für die Elektronmasse me = 9,10 E-31 kg einen Ladungswert Qx = 2,21E-41 C, der mit der Elementarladung nicht in Beziehung gebracht werden kann. Die Nukleonmasse mn = 1,67E-27 kg dagegen ergibt als Ladungsgrösse den Wert Qn = 4,06E-38 C , der angenähert dem Quadratwert der elektrischen Elementarladung qe2 = 1,60 E-192 = 2,56 E-38 C2 entspricht. Diese Beziehung zu verfolgen, ist aussichtsreich, da auch die klassische Feinstukturkonstante α = qe2 / 4π ε0 h c mit dem Quadrat der Elementarladung verknüpft ist.


Das den Nukleonen zustehende Volumen vn = 1,67E-27 m³ entspricht dem Radius rn = (3V/4π)1/3 = 7,36 E-10 m einer Ersatzkugel, desssen Länge cca. 10 mal grösser ist als der klassische Bohr-Radius a∞ = 4πε h2/ me c2 = 0,529 E-10 m der Elektronen, der jedoch in der Grössenordnung der Moleküle liegt. Interessant ist hiebei die Tatsache, dass diesem Halbmesser eine Kreisfläche fn = π rn2 = 1,70 E-18 m² entspricht, die ebenfalls cca. 10 mal grösser ist als der Wert der nominellen Elementarladung qe = 1,60 E-19 C. Mit der Feinstrukturkonstante α = 1/137 multipliziert ergibt er jedoch den Flächen-Quadratwert

fn2 α = 2,12 E-38 m4

der in der Grössenordnung des Elementarladungsquadrats qe2 = = 1,60 E-192 = 2,56E-38 C2 liegt und von diesem Wert um nur 20 % abweicht.

Die Korrelationsbeziehung zwischen dem vom Nukleon-Normvolumen vn abgeleiteten Kugelradius rn, der Querschnittsfläche fn und der Elementarladung qe zur traditionellen Nukleonmasse mn ermöglicht, einen Normraum zu definieren, der durch einen einzigen Längenparameter Dnorm charakterisiert ist. Sein Quadratwert bestimmt die elektrische Elementarladung, seine dritte Potenz sein Volumen. Dieser Vorschlag ist das Ergebnis einer Wert- und Dimensionsanalyse, deren Ergebnisse die nachfolgenden Tabelle zeigt.


Wert- und Dimensionsanalyse der Nukleonparameter

Nukleon - Parameter

Klassische Normwerte

Möglichkeit–Kugel

Möglichkeit-Würfel

Möglichkeit-Kugel

Vorschlag-Würfel

Masse mn

1,67 E-27 kg

1,67 E-27 kg

1,67 E-27 kg



Normvolumen vnorm

1,67 E-27 m3

1,67 E-27 m³ = kg

1,67 E-27 m³ = kg

4,81 E-29 m2

6,04 E-30 m3

6,40 E-29 m³

4,35 E-30 m3

Avogadronstante NA

6,02E26 kMol-1





Loschmidtzahl NA/22,41

2,687 E25 m-3

6,02 E26 m-3

6,02 E26 m-3

2,07 E28 m-3

1,66 E29 m3

1,56 E28 m-3

2,30 E29 m-3

Gravitationskonstante G

6,67 E-11 m3kg-1s-2





Dielektrizitätskonstante ε

8,85 E-12 m-3kg-1s4I2





Konstante (G ε)1/2 

2,43 E-11 C kg-1

9,82 E-10 m

2,45 E -10 m

11,8 E-10 m

3,01 E-10 m

3,78 E-11 m

4,00 E-10 m

2,71 E-11 m

Bohrradius a

0,529 E-10 m





Nukleon-Ausmass dnorm


14,72 E-10 m

11,9 E-10 m

2,26 E-10 m

1,13 E-10 m

4,00 E-10 m

1,63 E-10 m

Querschnittsfläche fnorm

Körperfläche (x fnorm)


1,70 E-18 m²

6,81 E-18 m2

1,41 E-18 m²

8,49 E-18 m2

1,60 E-19 m2

1,60 E-19 m² = C

1,60 E-19 m² = C

1,60 E-19 m²= C

Elementarladung qe

1,60 E-19 C



1,60 E-19 C

1,60 E-19 C


Da Elektronen und Protonen verschiedene Massen haben, während ihre elektrische Ladung beiden gemerinsam ist, erscheint es vorteilhaft zu sein, von der Elementarladung auszugehen und diese nicht als Kugelfläche anzusehen, sondern sie der Seitenfläche eines Würfels gleich zu setzen. Dies führt zur Basisdefinition

elektrische Elementarladung qe = 1,60 E-19 C ≡ Normwürfel-Seitenfläche fnorm = 1,60 E-19 m2 , von der

die Normwürfel-Seitenlänge dnorm = qe1/2 = 4,00E-10 m

das Niormwürfel-Volumen v norm = dnorm3 = 6,40 E-29 m³

als Nukleon- und Raum-Kennwerte abgeleitet werden können

.

Der Wert und das Wesen der Doppelkonstanten (G ε)1/2 = vnorm / fnorm = 4,00 E-10 m entspricht der Seitenlänge des Normwürfels und kann durch die Beziehungen

(G ε)1/2 π α = 9,17 E-12 = 1,036 ε0

(G ε)1/2 / 2π = 6,37 E-11 = 0,955 G


mit genügender Genauigkeit die Vakuum-Dielektrizitätskonstante ε0 = 8,85 E-12 kg-1m-3s2C2 und die Newtonschen Gravitationskonstanten G = 6,67 E-11 m3kg-1s-2 ersetzen. Dies scheint vorteilhaft zu sein, weil die runden Werte leicht zu merken sind und weil auch das Norml-Volumen durch die einfachen Beziehungen

vnorm /2 π α = 6,4 E-29 * 137 / 2 π = 1,40 E-27 m³ = 0,838 mn

2 α vnorm = 2 * 6,4 E-29 / 137 = 9,34 E-31 m³ = 1,028 me

den Anschluss an die klassischen Proton- , Neutron- und Elektron-Massenwerte mn = 1,67 E-27 kg und me = 9,11 E-31 kg ermöglicht. Von der Normlänge dnorm können daher alle oben genannten Natutrkonstanten mit genügender Genauigkeit abgeleitet werden.



Doppelkonstante und Permeabilitätskonstante



Die errechneten numerischen Beziehungen machen es mehr als waherscheinlich, daß den Neutronen, Protonen und Elektronen , d.i. den klassischen drei Elementarteilchen ein bisher unbekanntes Elementarteilchen gemeinsam ist, das Träger ihrer mechanischen, elektrischen und magnetischen Eigenschaften ist. Dieses Elementarteilchen, das durch die Normlänge dnorm = 4,00E-10 m charakterisiert ist , werden wir nachfolgend Neunukleon nennen. Sein Normwert beeinflusst auch die Raumparameter, wie die Gleichheit zwischen der Neunukleonlänge dnorm und dem Raumparameter (G ε)1/2 = 4,00E-1 m zeigt.

Den leeren Raum charakterisiert im Grunde genommen die Beziehung

c2 = 1 / ε0 μ0

zwischen der Lichtgeschwindigkeit des Vakuums c = 3,00 E8 m s-1, der Permeabilitätskonstante μ0 = 1,256 E-6 kg m s-1C-1 und der Dielektrizitätskonstante ε0 = 8,85 E-12 kg-1m-3s2C2. Nach Ersatz der Dielektrizitätskonstante durch die oben postulierte Doppelkonstante G ε)1/2 = 4,00E-1 m kann aus dieser Gleichung ein der Permeabilitätskonstanten μ0 ähnlicher Raumkennwert

μ = 1 / c2 (G ε)1/2 = 2,78 E-8 m-3s2

errechnet werden, der magnetischen Eigenschaften des Raumes beschreibt und durch die Feinstrukturbeziehung

μ / 3 α = 1,27 E-6 = 1,011 μ0

mit der klassischen Permeabilitätskonstanten μ0 = 1,256 E-6 identifiziert werden kann. .


Die Dimension des Raumkennwertes μ entspricht dem Kehrwert einer Aktivität , was ermöglicht, das Neunukleon als rotierenden Elementarkörper zu deuten, dessen Rotationsaktivität den Wert

ANn = 1 / μ = c2 (G ε)1/2 = dnorm c2 = 3,60 E7 m 3s-2

hat. Die Ratation hat magnetische wirkungen und setzt den Raum in werbelnde Bewegung, wobei die Wirbelgeschwindigkeit

v = (Ann / R)1/2

eine Funktion der Entfernung R ist.

.








Körperaktivität und Gravitationskonstante

Die Körperaktivität Ar = v1k2 R Ar entspricht nicht nur dem Produkt des Kreisbahngeschwindigkeitsquadrates und der Entfernung vom Ersatzkugelzentrum, es kann auch vom Newtonschen Gravitationsgesetz abgeleitet werden, das besagt, dass das Produkt aus der Gravitationsbeschleunigung a und dem Quadrat der Strecke R laut Gleichung

a R2 = G M = Ar

dem Produkt aus Gravitationskonstante G und Masse M und damit der Ersatzkugelaktivität Ar entsprichtDa man die in kg gemessene gemesserne Masse M dem in m² gemessenen Volumen im Körper befindlichen Nukleonenmenge gleich setzt,



Masse-Ladungs-Umrechnungsfaktor und Permeabilitätskonstante



Definitorische Zusammenfassung der Vorschläge



1 kg eines beliebigen phyiskalischen Stoffes enthält laut internationaler Vereinbarung eine Nukleronmenge, die der international vereinbarten Avogadrokonstante An = 6,022 E 26 entspricht.

Die der Nukleon- bzw. Massezahl Ax eines homogenen chemischen Stoffes AX entsprechende Vielfache der Nukleonenmenge NA wird Kilomol (kMol) genannt, wiegt A kg und beansprucht im Raum ein messbares Volumen V, das eine Funktion der Bindungsskräfte und der Raumbendingungen ist, sodass jedes Nukleon ein Volumen vn = V / A Na m³ für sich beansprucht.

Einem kMol eines beliebgigen Stoffes kann im Raum als Normvolumen die Volumeneinheit 1 m³ zugewiesen werden., sodass der einem Nukleon zugewiesene Normraum vnorm = 1 / NA = 1,66 E-27 m³ ist. .

Der Quotient vnorm / vn = M / V = ρ entspricht der traditionellen, in kg m-3 gemessenen Stoffdichte. Die Stoffdichte ρ von Gasen ist ‹ 1, freie Nukleonenhaben die Stoffdichte 1, während die durch die Massezahl A bestimmte Stoffrdichte flüssiger und fester Stoffe grösstenteils › 1 ist.